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Immobilien in Krisenzeiten
Die Krise ist an keiner Branche in Deutschland und auch auf der ganzen Welt vorbeigegangen. Die Effekte, die aus dieser Wirtschaftskrise resultieren, weiten sich vielfach auf unterschiedliche Bereiche aus, die keinesfalls nur aus dem Finanzsektor stammen. Als Auslöser gilt das Immobiliendesaster in den Vereinigten Staaten von Amerika, das sich letztendlich auch auf europäische Länder ausgewirkt hat. Und jetzt – fast ein Jahr später – heißt es, die Krise sei schon wieder fast überstanden. Nun ja, laut Umfragen sehen vor allem die Deutschen nicht viel Unterschied zu den letzten Monaten. Kein Wunder, denn die große Wirtschaftskrise ist bei dem Otto-Normalverbraucher fast komplett vorbeigegangen. Zwar bleiben viele Geschäfte leer, jedoch ist das Geld in den Portemonnaies nicht weniger geworden. Deutschland hat die Krise gut im Griff. Noch jedenfalls. Trotz allem gibt es im Moment so viele Schnäppchen wie zu keinem anderen Zeitpunkt in den letzten Jahren. Und das gerade in der Immobilienbranche.

Wo in Amerika die Preise für Häuser und Wohnungen schon wieder in überdimensionale Höhen klettern, sind in Deutschland und vielen anderen Ländern Europas die Preise auf absolutem Niedrigstand. Wer da nicht zugreift, ist selber schuld. Ein Teilgrund für das relativ niedrige Preisniveau sind auch viele Zwangsversteigerungen. Menschen und Familien, die durch die Krise Verlust gemacht haben und sogar ihren Job verloren haben, können ihre Häuser meist nicht mehr bezahlen und müssen in eine Mietwohnung umziehen. Damit diese Häuser und Villen jedoch nicht verkommen und ewig leer stehen, setzen die Vermieter fast jedes Mittel ein, um die Unterkunft an den Mann zu bringen. Mietvergünstigungen, Preisnachlass und Ausstattung inklusive sind nur einige der Angebote. Fast verzweifelt wirken die Menschen, die ihr Anwesen für "einen Apfel und ein Ei" verkaufen müssen. Doch ihnen bleibt nichts anderes übrig. In den schweren Fällen sitzen die Vermieter der Häuser und Wohnungen meist monatelang auf Mietschulden, die der Vormieter nicht begleichen kann. Zeit für Mitgefühl bleibt da wenig, denn auch der schlecht gelaunteste Vermieter lebt nur von Geld. Geld, dass es durch den Verkauf oder die Vermietung von Immobilien einnimmt.

Dieses Verhalten von Vermietern, bzw. Wohneigentümern dient jedoch nicht immer dazu, Gewinne zu erzielen. Sehr häufig ist der Maßstab so niedrig, dass ausschließlich die Kostendeckung im Vordergrund steht, bzw. stehen muss.

Wer also schlau sein will, greift jetzt zu oder überprüft zumindest den Immobilienmarkt, um herausfinden zu können, ob einem Eigenheim durch die starken Preissenkungen nun nichts mehr im Wege steht. Im Internet oder Maklerbüros kann man sich Angebote zu den günstigen Immobilien einholen. Experten raten auch dazu, zu vergleichen. Man weiß nie, ob es nicht noch mehr zu einem günstigeren Preis zu erwerben gibt. Doch es ist auch Vorsicht geboten: Wer über das Internet eine Anzeige für den Verkauf einer Immobilien entdeckt, sollte diese gründlich prüfen und erst recht keine Verträge oder Ähnliches unterschreiben, ohne das Objekt vorher gesehen zu haben. Denn in den Zeiten der Krise nimmt auch die Kriminalität zu. Günstig zum neuen Eigenheim dank der Wirtschaftskrise. Ein Phänomen, das man hoffentlich nur einmal erleben darf.