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Vom Wesen und Unwesen der Vermieter
Immer wieder kommt es zu Schwierigkeiten, wenn kein Wohneigentum besessen, sondern nur zur Miete gewohnt wird. Vermieter zeichnen sich häufig durch sehr kritische Menschen aus, die nicht nur die Rechte des Mieters beachten, sondern vor allem in Form von regelmäßigen Kontrollen, auch die Pflichten. Wer einen anderen Menschen in seinem Eigentum wohnen und leben lässt, der öffnet ihm zwar einerseits Tür und Tor, aber andererseits glaubt er dadurch als Gegenleistung nicht nur ein Anrecht auf den monatlichen Mietzins, sondern auch ein Recht zur totalen Kontrolle über seinen Mieter zu haben. Man weiß doch: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Knusper, Knusper, Knäuschen

Also muss sich der werte Mieter zunächst einmal völlig durchleuchten lassen, wenn er denn irgendwo unter ein fremdes Dach ziehen will. Selbstauskunft nennt sich ein solcher Vorgang. Sollte bei einer solchen Offenbarung über eine Person heraus kommen, dass bei ihm irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht, dann wird diese Auskunft dazu verwendet, die Wohnung nicht zu erhalten. Im Umkehrschluss heißt dies, dass der Mieter in spe seine Hoffnung auf diese vier Wände begraben kann. Aus diesen und weiteren Gründen kommt es immer wieder zu Überlegungen, die sich mit Wohneigentum befassen. Die Aussicht auf die „eigenen vier Wände“ und vollkommenes Bestimmungsrecht über alle das Haus und Grundstück betreffende Angelegenheiten, erscheint sehr attraktiv.

Stein auf Stein, Stein auf Stein

Vielleicht will man dann nach einer solch unguten Erfahrung unter die Häuslebauer gehen und sein Eigenheim aus dem Erdboden stampfen. Eventuell hat man ja von der Oma ein kleines Grundstück geerbt, das sozusagen die Basisstation fürs Wunschhaus abgeben kann. Dann gibt es natürlich noch eine ziemliche Durststrecke bis es soweit ist und der Möbelwagen anrücken kann und man einziehen kann. Diese Zeitspanne nennt man landläufig Erfahrungswert. Eine Erfahrungen, die jeder für sich alleine machen muss.

Mein Grund, mein Boden, mein Haus

Welch ein erhabener Moment, wenn der Schlüssel zum ersten Mal im Türschloss des Eigenheims herumgedreht wird ... Dieser sakrale Akt ist nicht zu toppen und wird auf ewig unvergesslich im Gedächtnis bleiben. Von nun an beginnt als Hausbesitzer eine neue Zeitrechnung: Alles meins. Als Haus- und Immobilienbesitzer ist man nun absolut standesgemäß, da kann einem nicht mehr viel passieren, denkt man noch in diesem Moment. Dass es sich hierbei jedoch um keinesfalls weitreichende Gedanken handelt, wird nicht immer erst nach Jahren, sondern kann bereits in den ersten Wochen und Monaten festgestellt werden.

Wenn Träume und Albträume wahr werden

Zunächst beginnt alles nur mit Kleinigkeiten. Der Wasserhahn in der Küche tropft, eine Kachel im Bad hat sich plötzlich gelockert, die Jalousie im Schlafzimmer lässt sich nicht herunterlassen ziehen, die Terrassentüre kann nicht mehr geöffnet werden. Aber von so ein paar Kleinigkeiten lässt man sich als frisch gebackener Hausbesitzer nicht umhauen, deshalb wird zur Selbsthilfe gegriffen und damit werden die Probleme erst zu wirklichen Problemen. Do it yourself ist für Anfänger und Laien ist der direkte Weg in den Albtraum. Also, lieber die Finger weg und den Fachmann bestellen.